Bienenprodukte und Heilkräuter

„Wer gesund sein will, der geht zu den Bienen und in die Natur.“

Dr. Hans-Peter Rausch

Studie: Honig wirkt besser als Antibiotika

Dass Honig gegen Husten und Halsweh hilft, ist lange bekannt. Eine neue Studie der Universität Oxford zeigt nun: Er wirkt besser als alle anderen Behandlungen – inklusive Antibiotika.

https://science.orf.at/stories/3201417

Studie: Echinacea gegen Corona

Ein neues pflanzliches Mittel ist im Rennen, wenn es um die Behandlung von Covid-19 geht: der Sonnenhut. Der rosa-rote Korbblütler soll gegen das Sars-CoV-2-Virus wirksam sein. Eine Studie hat die abtötende Wirkung bereits belegen können.

https://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/detail/pta-live/echinacea-gegen-corona-studie-belegt-wirksamkeit/

Bienenprodukte

Bienenprodukte wie Honig, Propolis, Gelee Royale, Blütenpollen, Met etc. enthalten mehr als zweihundert urgesunde Nähr- und Vitalstoffe. Ihre Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Kohlenhydrate, Aminosäuren, Enzyme, organischen Säuren, Flavonoide und andere gesundheitlich wertvolle Pflanzenstoffe stärken unseren Körper, spenden ihm Energie und unterstützen ihn (siehe Österreichische Gesellschaft für Apitherapie oder Deutscher Apitherapie Bund– Heilen mit Bienenprodukten).

Honig
Honig ist ein allgemeines Kräftigungsmittel, wirkt antibakteriell und entzündungshemmend, aktiviert die Funktion der Leber, hilft bei Halsschmerzen, wirkt entspannend auf das Nervensystem und aktiviert allgemein das Immunsystem des menschlichen Organismus. Sortenhonige bringen zusätzlich spezifische Wirkstoffe der Trachtpflanze bzw. der Bienenweide mit, wie beispielsweise der Lindenhonig, welcher entzündungshemmend und beruhigend wirkt, oder der Tannenhonig, der gerne bei Erkältungskrankheiten oder auch dann eingesetzt wird, wenn ein höherer Mineralstoffbedarf gedeckt werden soll
Propolis
Zehntausende Bienen leben in einem Bienenstock bei rund 36 Grad Celsius und einer hohen Luftfeuchtigkeit zusammenleben – ein Gesundheitsschutz der Bienen ist deshalb besonders wichtig. Daher ist der Innenbereich eines Bienenstockes mit Propolis überzogen. Somit wird verhindert, dass Krankheiten, Bakterien, Viren oder Pilze in den Bienenstock eingetragen werden. Propolis hat eine antibakterielle, antivirale sowie antifungale Wirkung und hilft gegen Bakterien, Viren und Pilze. Diese Wirkung ist auch bei Anwendung bei uns Menschen feststellbar. Propolis wird in der Literatur als eines der stärksten natürlichen Antibiotika bezeichnet.
Wanderprediger

Die Vorteile von Propolis gegenüber herkömmlichen Antibiotika liegen auf der Hand:

  • Antibiotika haben Nebenwirkungen, die bei einer Propolis-Anwendung nicht auftreten können (abgesehen von einigen wenigen Allergiefällen). Pharmazeutische Antibiotika schwächen den Organismus, Propolis-Produkte stärken ihn.
  • Antibiotika helfen hauptsächlich gegen Bakterien, kaum aber bei Virus- oder Pilzinfektionen. Propolis hingegen ist auch hier wirksam.
  • Bakterien sind so „schlau“, dass sie sich ständig verändern und so gegen Antibiotika resistent werden. Dies erfordert die kontinuierliche Entwicklung von neuen Antibiotika-Generationen in immer kürzeren Abständen. Eine Resistenz gegen das natürliche Propolis-Antibiotikum ist hingegen nicht feststellbar (Dr. Hermann Ehmann – Gesundheit aus dem Bienenstock).

Heilkräuter der Traditionellen Europäischen Medizin

Heilkräuter der Traditionellen Europäischen Medizin (TEM) vereinen das Wissen der Klostermedizin und dem der kräuterkundigen Frauen. Hildegard von Bingen verband beide Richtungen auf wunderbare Weise. Sie setzte keine Grenzen zwischen der göttlichen Eingebung, dem Beobachten und der Erfahrung anderer. In der Traditionellen Europäischen Medizin wird der Mensch und auch die Pflanze als Ganzes gesehen. Die Pflanze mit ihrer Vielzahl an Inhaltsstoffen hilft dem ganzen Menschen und nicht nur einem Organ.

In der Apotheke unterliegen Heilpflanzen einer strengen Qualitätskontrolle. Wirkungsweise und Dosierung von Heilpflanzen spielen dabei eine entscheidende Rolle. Daher setzen wir auf die Kooperation mit der Apotheke Zur Gnadenmutter in Mariazell.

Baldrian
Die entspannende und schlaffördernde Wirkung des Baldrians beruht auf einer erhöhten Ausschüttung und geringeren Wiederaufnahme vom hemmenden Botenstoff GABA (Gamma- Aminobuttersäure). Indiziert sind Baldrian-Präparate bei Unruhezuständen und nervös bedingten Schlafstörungen.
Brennnessel
Die Brennnessel ist ein Bakterienhemmer und eine richtige Nährstoffbombe. Sie enthält mehr Vitamin C als Zitrusfrüchte und ist zudem reich an Mineralien wie Eisen, Kalium und Magnesium und sekundären Pflanzenstoffen wie den Flavonoiden. Sie sorgt zusammen mit Kalium für eine entwässernde Wirkung.
Echinacea purpurea
ist eine der am besten untersuchten Arzneipflanzen fürs Immunsystem, die gegen Viren(virale Infekte) und Erkältung mit ihrer vielfältigen Wirkung zum Einsatz kommt. Echinacea soll antiviral, immunstimulierend und darüber hinaus modulierend auf das Immunsystem wirken. Das bedeutet, die Zellen unseres Abwehrsystems werden dazu angeregt, auf moderate und langanhaltende Weise aktiv zu werden, sobald – und nur wenn – der Körper mit Erregern in Kontakt kommt.
Eibisch
Eibisch lindert Hustenreiz und hemmt Entzündungen in Mund, Hals und Rachen sowie im Magen-Darm-Bereich. Die Wirkungen bei Reizhusten, auf die Mund- und Rachenschleimhaut, sowie die Magenschleimhaut bestätigt auch die Kommission des deutschen Bundesgesundheitsamtes.
Gänseblümchen
Das Gänseblümchen regt die Produktion von Verdauungssäften in Magen, Galle und Leber an. Gleichzeitig wirkt es blutreinigend und entzündungshemmend. Seit dem Mittelalter ist das Gänseblümchen eine anerkannte Heilpflanze.
Ginseng
Ginseng gilt als bewährtes Tonikum, welches das Immunsystem stärkt, den Stoffwechsel anregt und den Körper allgemein widerstandsfähiger gegen Stress und andere schädliche Einflüsse macht. Ginseng wirkt gegen Müdigkeit, kann gegen Erschöpfungszustände helfen und einer Erkältung vorbeugen.
Hafer
Hafer hat einen hohen Ballaststoffanteil und wirkt sich positiv auf die Gesundheit aus und hält lange satt – dadurch sinkt das Risiko für Übergewicht. Da der Ballaststoff Beta-Glucan den Cholesterinspiegel senken kann, sind Haferflocken gesund und können helfen, einer Herzerkrankung vorzubeugen.
Hagebutte
Hagebutte wirkt abführend, fiebersenkend und leicht harntreibend. Zudem soll Hagebutte gegen Zahnfleischbluten und vorbeugend gegen Parodontose wirken. Außerdem haben die roten Früchte dank des Vitamin B1 eine beruhigende, stressreduzierende Wirkung.
Holunder
Holunder ist entzündungshemmend und schmerzstillend. Der Effekt des Holunders, insbesondere der Rinde, ist seit jeher bekannt. Die entzündungshemmende und schmerzstillende Wirkung des schwarzen Holunders ist seit den 1990er Jahren wissenschaftlich nachgewiesen.
Hopfen
Hopfen fördert das Einschlafen, ohne den Schlafablauf zu stören. Außerdem löst er Ängste und regt die Verdauung an. In der Volksmedizin wird Hopfen vor allem zur Beruhigung bei Gereiztheit, Stress und innerer Unruhe (Nervosität) eingesetzt.
Johannisbeeren
Die therapeutische Anwendung von Johannisbeeren beruht auf der harntreibenden, entzündungshemmenden und schmerzlindernden Wirkung der Blätter. Sie enthalten als wichtige Inhaltsstoffe Flavonoide, ätherisches Öl und Anthocyane. In den Kernen steckt Gamma-Linolensäure.
Johanniskraut
Johanniskraut wird zur Behandlung von Wunden, Verbrennungen und Verletzungen eingesetzt. Außerdem hilft es bei Hexenschuss, Gicht und Rheuma. Johanniskraut wird auch bei Angstzuständen, Depressionen und Stimmungsschwankungen verwendet und wirkt beruhigend.
Königskerze
Anerkannt ist die Wirkung der Königskerze als pflanzliches Mittel zur Behandlung von Atemwegserkrankungen bei Katarrhen der Luftwege. Sie findet Verwendung bei Erkältungskrankheiten mit Husten, wenn eine Reizmilderung auf die Schleimhäute erfolgen soll; günstig sind auch die schleimlösenden Eigenschaften, die ein Abhusten begünstigen.
Lavendel
Lavendel wirkt gegen Angst, Unruhezustände oder gegen Kopfweh und Migräne. Ferner wird er bei Gicht, Rheuma, Neuralgien, Gliederschmerzen, Insektenstichen sowie Husten eingesetzt. Er wirkt unter anderem keimtötend, entkrampfend, schmerzstillend, Blutdruck ausgleichend und entspannend.
Linde
Die Heilpflanze Linde wird bei Erkältungskrankheiten und zur Unterstützung der Harnabsonderung verwendet. Ihre Blätter wirken anregend bei Appetitlosigkeit und beruhigend bei innerer Unruhe. Medizinisch verwendet werden die Blüten der Winter- und der Sommerlinde.
Löwenzahn
Löwenzahn fördert den Gallenfluss und die Fettverdauung. Traditionell wird er als appetitanregendes Tonikum gehandelt und auch bei Völlegefühl, Blähungen, Verstopfung, Magen-, Leber- und Gallenblasenbeschwerden eingesetzt. Daneben wirkt Löwenzahn krampflösend und entzündungshemmend.
Mädesüß
Mädesüß hat eine günstige Wirkung bei der Behandlung von Erkältungskrankheiten oder auch bei fieberhaften, grippalen Infekten. Ebenso als volksmedizinische Anwendung eingestuft, wirkt Mädesüß bei rheumatischen Muskel– oder Gelenksschmerzen, Ischiasproblemen oder Gicht.
Melisse
Erstens wirkt die Melisse besonders auf nervöse und ängstliche Menschen – leicht beruhigend und angstlösend. Dadurch kann Melisse auch beim Einschlafen helfen. Zweitens kann es die Muskulatur im Darm entspannen und damit Blähungen und Völlegefühl lindern.
Myrrhe
Myrrhe ist ein altbekanntes und vielseitiges Heilmittel. Es schützt unsere Schleimhäute und wirkt entzündungshemmend. Myrrhe ist in Afrika, im mittleren Osten und in China ein lang bewährtes Heilmittel, das gegen Wunden, Entzündungen und Schmerzen sowie Infektionen aller Art eingesetzt wird.
Pfefferminze
Die Einsatzgebiete von Pfefferminze sind z.B. Magen- Darm-Beschwerden, da das Heilkraut neutralisierend und verdauungsfördernd wirkt. Es regt die Produktion von Gallen und Magensäften an, was die Verdauung fördert und Krämpfe löst.
Quendel
Der Quendel wirkt antibakteriell, appetitfördernd, beruhigend, blutstillend, entzündungshemmend, geburtserleichternd, krampflösend, menstruationsfördernd, schleimlösend und schweißtreibend. Ebenso wirkt er auf die Atemwege, Haut, das Nervensystem und den Bewegungsapparat.
Rosmarin
Die Heilpflanze Rosmarin hilft bei Erschöpfungszuständen, Bluthochdruck und Verdauungsbeschwerden. Weiterhin hat Rosmarin eine beruhigende Wirkung auf die Nerven, bei Erschöpfungszuständen, Nervosität und das Nachlassen der allgemeinen Spannkraft, aber auch auf einen niedrigen Blutdruck.
Schafgarbe
Die Schafgarbe ist eine beliebte, klassische Heilpflanze, die für die Verdauungsorgane und Frauenleiden eingesetzt werden kann. Äußerlich kann sie ähnlich wie die Kamille verwendet werden.
Schlüsselblume
Durch die sekretomotorische und sekretolytische Wirkung werden Extrakte der Schlüsselblume immer dann eingesetzt, wenn ein gut wirksames Expektorans (schleimlösendes Mittel) bei einer akuten Bronchitis, bei Katarrhen der Atemwege, Husten, Entzündungen der Nebenhöhlen oder Erkältungskrankheiten gefragt ist.
Sonnenblume
Die Sonnenblume enthält sämtliche für den Menschen notwendige Aminosäuren einschließlich Methionin, Eiweiß, essentielle Fettsäuren mit einem sehr hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren, Magnesium, Calcium, Eisen, Kupfer, Phosphor, Kalium, Selen sowie Vitamine: D, E, F, A, K und der B-Gruppe.
Taigawurzel
Die Taigawurzel wird als Tonikum gegen Müdigkeit und Schwäche eingesetzt, sowie gegen mögliche unerwünschte Wirkungen wie Schlafstörungen, Nervosität, schneller Puls, Kopfschmerzen, Müdigkeit und Magen-Darm-Beschwerden.
Teebaumöl
Teebaumöl wirkt entzündungshemmend und wundheilend. Teebaumöl ist deshalb bei allen entzündlichen Hautproblemen, besonders gegen Pickel, Akne oder Warzen geeignet. Zudem zeigt Teebaumöl eine stark pilzabtötende Wirkung.
Walnüsse
Walnüsse sind eine gute Quelle für das Schlafhormon Melatonin, das aufgrund seiner antioxidativen Wirkung Herz-Kreislauf- Erkrankungen, aber auch Krebs vorbeugen kann. Zudem sind die Nüsse reich an Omega-3-Fettsäuren, die sich ebenfalls positiv auf unsere Herzgesundheit auswirken.
Weißdorn
Weißdorn wird zur Behandlung von leicht bis mittelschwer erhöhtem Blutdruck (Hypertonie) eingesetzt. Die herz- und kreislaufstärkende Wirkung des Weißdorns ist insbesondere bei sommerlicher Hitze gegen Symptome wie Müdigkeit und Kreislaufschwäche hilfreich.
Zirbe
Die Zirbe hilft bei Schlafstörungen, Atemwegserkrankungen, Erkältungen und grippalen Infekten. In Salbenform wirkt sie sehr gut bei Hauterkrankungen.

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